BASIC
Der Einstieg
Umfassende Analyse und erste Trainingsphase, um zu sehen, wie dein Körper reagiert.
Du fühlst dich ständig müde, obwohl du genug schläfst. Deine Gelenke sind morgens steif. Du hast diffuse Schmerzen, die kommen und gehen. Dein Arzt hat dir vielleicht gesagt, deine Entzündungswerte seien erhöht — aber eine klare Diagnose gibt es nicht. Was du erlebst, könnte mit chronischen Entzündungen zusammenhängen, einem Phänomen, das die moderne Medizin immer besser versteht.
Chronische Entzündungen natürlich reduzieren — das klingt einfacher als es ist. Doch aktuelle Forschung zeigt einen faszinierenden Mechanismus: Wenn du deine Muskeln gezielt trainierst, setzen sie Botenstoffe frei — sogenannte Myokine — die entzündungshemmend wirken können. Bei SHINTO in Dormagen basiert das gesamte Gesundheitskonzept auf dieser wissenschaftlichen Erkenntnis.
Um chronische Entzündungen zu verstehen, hilft ein Blick auf ihren Gegenspieler: die akute Entzündung. Wenn du dich schneidest oder eine Erkältung bekommst, reagiert dein Immunsystem mit einer Entzündungsreaktion — Rötung, Schwellung, Wärme, Schmerz. Das ist gesund und wichtig. Es ist die Art, wie dein Körper sich heilt.
Problematisch wird es, wenn diese Entzündungsreaktion nicht mehr abklingt, sondern auf niedrigem Niveau dauerhaft aktiv bleibt. Mediziner sprechen dann von „niedriggradiger chronischer Entzündung" oder „silent inflammation" — stiller Entzündung.
“Die Forschung bringt chronische Entzündungen zunehmend in Verbindung mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes, neurodegenerativen Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen.
Fett um die inneren Organe schüttet pro-entzündliche Adipokine aus — wie ein kleines Entzündungszentrum im Körperinneren.
Deine Muskeln sind ein Kommunikationsorgan. Werden sie nicht beansprucht, fehlen dem Körper wichtige anti-entzündliche Botenstoffe.
Bewegungsmangel kann die Insulinsensitivität verringern, was wiederum Entzündungsprozesse begünstigt — ein Teufelskreis.
Wenn Bewegungsmangel Entzündungen fördert, kann gezielte Bewegung ihnen entgegenwirken. Aber welche Art von Bewegung? Und warum?
Myokine sind hormonähnliche Botenstoffe, die Muskelzellen bei Kontraktion freisetzen. Seit ihrer Erstbeschreibung durch Bente Klarlund Pedersen (2003) wurden über 600 verschiedene Myokine identifiziert. Fünf sind für chronische Entzündungen besonders relevant.
Der doppelte Agent
Beim Muskeltraining wird IL-6 pulsartig in hoher Konzentration freigesetzt und wirkt dann anti-entzündlich: Es hemmt TNF-alpha und stimuliert die Produktion von IL-10 und IL-1ra. Bei chronischer Entzündung dagegen wird IL-6 dauerhaft niedrig aus Fettgewebe ausgeschüttet — und wirkt pro-entzündlich.
Ein lockerer Spaziergang ist gut fürs Wohlbefinden — reicht aber meist nicht aus, um die Myokin-Kaskade auszulösen. Es braucht Intensität, große Muskelgruppen und eine trainingsadäquate Dauer. Genau hier liegt der Unterschied zwischen „sich einfach bewegen" und einem gezielten, wissenschaftlich fundierten Trainingsprogramm.
Bei SHINTO in Dormagen steht die Myokin-Aktivierung im Zentrum des HEALTH 2030 Programms. Franko Rinner hat diesen Ansatz mit über 40 Jahren Erfahrung im Bereich Bewegung, Gesundheit und Prävention entwickelt.
Aufschluss über Muskelmasse, Fettanteil (besonders viszerales Fett) und Wasserverteilung.
Identifiziert Defizite bei entzündungshemmenden Nährstoffen: Omega-3, Vitamin D, Magnesium.
Berücksichtigt bestehende Medikation, da manche Medikamente Entzündung und Stoffwechsel beeinflussen.
Erkennt Bewegungseinschränkungen, die bestimmte Übungen erfordern oder ausschließen.
Der Einstieg
Umfassende Analyse und erste Trainingsphase, um zu sehen, wie dein Körper reagiert.
Nachhaltiger Aufbau
Genug Zeit, um das entzündliche Milieu im Körper durch regelmäßiges Training positiv zu beeinflussen.
Das Intensivprogramm
Inklusive SlimYonik und Vacumed — für maximale Unterstützung bei chronischen Entzündungsproblemen.
Setze auf Lebensmittel mit entzündungshemmenden Eigenschaften: Fettige Fische (Omega-3), Beeren, grünes Blattgemüse, Nüsse, Kurkuma und Olivenöl. Reduziere Zucker, Weißmehl und verarbeitete Lebensmittel.
Chronischer Stress erhöht den Cortisolspiegel, der bei Dauerbelastung Entzündungsprozesse fördern kann. Finde deine Methode: Meditation, Atemübungen, Zeit in der Natur oder bewusste Pausen im Alltag.
Schlafmangel steht in direktem Zusammenhang mit erhöhten Entzündungsmarkern. Versuche, 7 bis 8 Stunden in einer möglichst dunklen, kühlen Umgebung zu schlafen.
Bauchfett ist einer der Haupttreiber chronischer Entzündungen. Gezieltes Muskeltraining — wie bei SHINTO — kann helfen, viszerales Fett zu reduzieren und durch metabolisch günstigere Muskelmasse zu ersetzen.
Aktuelle Forschung zeigt eine enge Verbindung zwischen Darmflora und systemischer Entzündung. Ballaststoffreiche Ernährung und fermentierte Lebensmittel (Joghurt, Sauerkraut, Kimchi) unterstützen die Darmgesundheit.
Die meistgestellten Fragen aus unserem SHINTO-Erstgespräch — wissenschaftlich fundiert beantwortet.
Die Forschungslage ist vielversprechend. Zahlreiche Studien und Metaanalysen zeigen, dass regelmäßiges Muskeltraining mit einer Reduktion von Entzündungsmarkern wie CRP und TNF-alpha in Verbindung steht. Der Mechanismus läuft über die Myokin-Kaskade: Trainierte Muskeln setzen anti-entzündliche Botenstoffe frei, die pro-entzündliche Signale dämpfen können. Wichtig: Muskeltraining ist kein Ersatz für eine ärztliche Behandlung, sondern eine sinnvolle Ergänzung.
Aktuelle Empfehlungen aus der Forschung sprechen von mindestens 2 bis 3 Krafttrainingseinheiten pro Woche. Jede einzelne Trainingseinheit löst eine Myokin-Ausschüttung aus, aber der nachhaltige Effekt auf das Entzündungsmilieu baut sich über Wochen und Monate regelmäßigen Trainings auf. Bei SHINTO wird die Trainingsfrequenz individuell an deine Situation angepasst.
Grundsätzlich kann Bewegung auch bei Autoimmunerkrankungen sinnvoll sein — die Forschung zeigt in vielen Fällen positive Effekte. Allerdings ist bei Autoimmunerkrankungen eine enge Abstimmung mit deinem behandelnden Arzt besonders wichtig, da das Immunsystem bereits fehlreguliert ist. Bei SHINTO wird dein Trainingsprogramm individuell angepasst und die Medikamenten-Analyse berücksichtigt deine bestehende Therapie.
Starte mit einer umfassenden Analyse deiner Ausgangssituation und einem individuellen Trainingsplan mit Fokus auf Myokin-Aktivierung.
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